Demographischer Wandel - Chancen oder Risiken?

Sylter Runde des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS) am 12./13. März

Bonn, den 12. Februar 2009
Bisherige Diskussionen und Vorschläge greifen zu kurz / Wichtige Aspekte mit weit reichenden Konsequenzen der demographischen Entwicklung bleiben bislang unberücksichtigt / Experten erarbeiten Vorschläge und Diskussionsgrundlagen zu offenen Fragen mit globaler Relevanz / Tragfähige Zukunftskonzepte statt kurzfristiger Schadensbegrenzung.

Der Europäische Wirtschaftssenat e.V. (EWS) hat engagierte Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler sowie weitere Persönlichkeiten für den 12./13. März 2009 zu einem Gesprächskreis zum Thema ‚Demographischer Wandel - Chancen oder Risiken?' nach Sylt eingeladen. Die Teilnehmer werden sich intensiv mit den weit reichenden Folgen der strukturellen Bevölkerungsentwicklung der Nationen in Europa und in aller Welt auseinandersetzen.

„Die bisherigen politischen Diskussionen und Antworten greifen zu kurz - und sind in aller Regel zu stark auf die Konsequenzen für unsere sozialen Sicherungssysteme eingeschränkt. Eine Vielzahl entscheidender Fragestellungen der Zukunft bleibt dagegen weitgehend unberücksichtigt oder gar vollkommen außen vor, obwohl die Herausforderungen auf der Hand liegen. Hier will die Sylter Runde des EWS gezielt ansetzen und eine Basis für die Entwicklung tragfähiger Zukunftskonzepte für die entsprechenden gesamtgesellschaftlichen Aufgabenstellungen schaffen", formuliert EWS-Präsident Prof. Dr. Bernhard Friedmann die Zielsetzung der auf 16 Teilnehmer begrenzten Veranstaltung. Unter anderem gilt das für die Frage, welche neuen Herausforderungen die demographische Entwicklung für die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit sich bringt und wie z.B. Unternehmen auf den nationalen und globalen Märkten darauf reagieren müssen. Darüber hinaus will die Sylter Runde diskutieren, welche Rolle technische Innovationen bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen spielen können. Zudem beschäftigt sie sich mit der Frage, ob die aktuelle Einwanderungspolitik in Deutschland und Europa dem Wandel gerecht wird. Weitere Aspekte werden unter anderem die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf das Klima, die Versorgung mit Nahrung und Wasser sowie eventuell erforderliche Anpassungen der Entwicklungshilfepolitik sein.

Prof. Dr. Norbert Szyperski, Leiter des wissenschaftlichen EWS-Beirats, appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der heutigen Generationen: „Es ist an der Zeit, dass wir die anstehenden Herausforderungen ideologiefrei, konstruktiv und ethisch fundiert aufgreifen. Wir tragen in hohem Maß die Verantwortung dafür, dass künftigen Generationen nicht nur eine Politik der Schadensbegrenzung bleibt. Vielmehr müssen wir bereits heute neue Bedürfnis- und Bedarfsstrukturen definieren. Und wir müssen die sich daraus ergebenden Veränderungen für die Nachfrage sowie die Entwicklung ganzer Märkte erforschen." Der EWS wird die Ergebnisse der Sylter Runde im Anschluss an die Veranstaltung in Form eines Konzeptpapiers veröffentlichen.

Über den Europäischen Wirtschaftssenat e.V. (EWS)

Der Europäische Wirtschaftssenat e.V. (EWS) ist ein europäisches Netzwerk erfolgreicher Unternehmen und Persönlichkeiten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen den politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen. Wettbewerb und Konkurrenzdenken innerhalb des Gremiums gibt es nicht, da für jede Branche nur ein Mitglied zugelassen wird. Qualität vor Quantität ist das Motto. Unternehmensgrößen spielen dabei keine Rolle. Der Zusammenschluss soll die Interessen der gesamten Wirtschaft vertreten - also von Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen. Präsident des EWS ist Prof. Dr. Bernhard Friedmann, langjähriges Mitglied des Bundestags in Bonn und ehem. Präsident des Europäischen Rechnungshofs in Luxemburg. Gründungsmitglieder sind unter anderem der Bund der Steuerzahler in Bayern und die Taxpayers Association of Europe (TAE) mit mehr als 1 Mio. Mitgliedern. Das Generalsekretariat des EWS mit Generalsekretär Wolfgang Franken ist in Bonn angesiedelt: Tür an Tür mit den Ministerien und Behörden für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit sowie in unmittelbarer Nähe zu Großunternehmen und der UN.

Weitere Informationen für Redaktionen
Europäischer Wirtschaftssenat e.V.
Wolfgang Franken
Generalsekretär
Siebengebirgsstrasse 197
D-53229 Bonn
Telefon +49-228-9489761
Telefax +49-228-432677
Mobile +49-171-5264411
Mailto: w.franken@eu-wirtschaftssenat.eu
Internet: www.eu-wirtschaftssenat.eu