Unternehmer an Bildungsstätten

Wenn Bildung zukunftsweisend sein soll, dann muss die Zukunft, d.h. die persönliche Berufs- und Lebensplanung, in diese einbezogen werden.

Projektidee:

Unternehmer gehen an Schulen und stellen sich den Fragen von Schülern der letzten drei Schuljahrgänge. Sie informieren über wirtschaftliche Zusammenhänge, über Chancen und Risiken eines Unternehmers über die gesellschaftliche Bedeutung die dem Schritt in die Selbständigkeit zukommt. Auf diesem Wege sollen auch die aus der Sicht der Wirtschaft weitgehend unzureichenden Kenntnisse der Schüler über Ökonomie, Unternehmertum und das Funktionieren unserer sozialen Marktwirtschaft erweitert werden. Aus diesen Kontakten entstehen dauerhafte Partnerschaft zwischen lokaler Wirtschaft und den Bildungsstätten.

Projektziele:

  • vorberufliche Orientierung.
  • Chancen und Risiken als Herausforderung erkennen.
  • Image der jungen Generation und der Unternehmer durch den Abbau gegenseitiger Ressentiments positiver gestalten.
  • Vorbereitung und Einstellung auf lebenslanges Lernen unter Zuhilfenahme neuer Technologien und Lernmethoden.
  • Praktika- und Ausbildungsplätze schaffen.
  • Unternehmer übernehmen Patenschaften und stellen sich, Ihr Unternehmen und Management langfristig zur Verfügung.
  • Kooperationen zwischen Unternehmer und Schulen
  • Informationen über: Wirtschaft, Unternehmen, Unternehmertum als wichtige gesellschaftliche Aufgabe, Existenzgründungen, Unternehmens-nachfolgen, persönliche und fachliche Voraussetzungen für Unternehmer
  • Unternehmererwartungen an Bewerber: Kenntnisse über Nutzung und Anwendung neuer Technologien und damit verbundener Lernmöglichkeiten, lebenslanges Lernen, Teamfähigkeit, Grundwerte.
  • Die Unternehmer fördern eine bessere Vorbereitung auf den Berufsstart und rüsten Schulen mit IT-Technologie aus Unternehmensbeständen aus, bzw. übernehmen allein oder im Team die Finanzierung neuer Hardware.
  • Festigung des sozialen Netzes zwischen den Generationen.

 

Landes-Schirmherrschaften für die Dauer Ihrer Amtszeiten:

Baden- Württemberg

Ministerpräsident a.D.

Erwin Teufel

Bayern

Ministerpräsident a.D.

Dr. Edmund Stoiber

Bayern

Ministerpräsident a.D.

Dr. Günther Beckstein

Berlin

Regierender Bürgermeister

Klaus Wowereit

Hessen

Ministerpräsident

Roland Koch

Niedersachsen

Ministerpräsident

Christian Wulff

Nordrhein- Westfalen

Ministerpräsident a.D.

Peer Steinbrück

Nordrhein- Westfalen

Ministerpräsident a.D.

Wolfgang Clement

Nordrhein- Westfalen

Ministerpräsident

Dr. Jürgen Rüttgers

Mecklenburg- Vorpommern

Ministerpräsident a.D.

Dr. Harald Ringstorff

Sachsen

Ministerpräsident a.D.

Prof. Dr. Georg Milbradt

Sachsen- Anhalt

Ministerpräsident

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer

Schleswig- Holstein

Ministerpräsidentin a.D.

Heide Simonis

Thüringen

Ministerpräsident

Dieter Althaus

  

Inhalte der Veranstaltungen

  • Projektleiter stellt Projekt, Ziele und Inhalte vor.
  • Schüler stellen Fragen an Unternehmer und Projektleiter, z.B. zu den Themen:
  • Was macht ein Unternehmer mit seinem Gewinn und wie groß ist er?
  • Welches sind die Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein Betriebspraktikum oder einen Ausbildungsplatz?
  • Steuerbelastung und Auswirkungen der Steuerreform auf die Unternehmen.
  • Rahmenbedingungen (Fördermöglichkeiten) für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger, evtl. am Beispiel des Unternehmers.
  • Welche Kenntnisse haben Unternehmer über die aktuelle Situation bzgl. der IT-Ausstattungen und Ausbildungen in den Schulen?
  • Warum verlagern Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland?
  • Auswirkungen (Risiken oder Chancen) der Globalisierung.
  • Zusammenspiel zwischen Politik, Tarifpartnern und Unternehmern.
  • Wie werde ich Unternehmer?

Resümee / Fazit

Die Schulleiter, Lehrer und vor allen Dingen die Schüler zeigen sehr großes Interesse am Dialog und den Kooperationsmöglichkeiten mit den Unternehmern!

Die einheitlichen Aussagen der Schüler (aber auch der Schulleitungen und Lehrer) nach den Veranstaltungen waren:

„Das haben wir nicht gewußt und fanden es deshalb besonders wichtig und interessant, in dieser Art und mit dieser Offenheit über die Themen diskutiert zu haben“

“Wenn Unternehmer selbst erzählen und Informationen im direkten Kontakt mit den Schülern vermittelt werden, dann ist das interessanter und nachvollziehbarer als jeder Text in einem Lehrbuch.

Innerhalb dieses Projekt erleben wir eine spürbare Festigung des sozialen Netzes, sowohl zwischen den Generationen, als auch - oder vor allen Dingen- zwischen jungen Menschen, die sich in der Orientierungsphase und einer mehr oder weniger großen Abhängigkeit vom Elternhaus befinden und unabhängigen, erfolgreichen (evtl. auch vermögenden) Unternehmern, die Ziele definiert, diese durch harte Arbeit erreicht haben und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen!

Die jungen Menschen erkennen, dass sich die Bereitschaft zur Übernahme von unternehmerischen und persönlichen Risiken lohnen kann!

So wurde z.B. die vom Projektleiter gestellte Frage „Wer hat ernsthaftes Interesse, selbst einmal unternehmerisch tätig zu werden?“ in der Regel zu Beginn der Veranstaltung von 10-20% und am Ende der Veranstaltung von 20-40% der Schüler positiv beantwortet.

Diese Ergebnisse machen Mut. Mit unserem Engagement tragen wir dazu bei, dass Unternehmertum bei den Schülern als persönliche Herausforderung und Lebenseinstellung verstanden wird und die jungen Menschen der Gründung neuer oder der Übernahme bestehender Unternehmen, wesentlich positiver gegenüber steht.

Sie erkennen die Zusammenhänge zwischen Politik, Ausbildung und Wirtschaft sowie zwischen Unternehmer und Mitarbeiter; aber auch die Notwendigkeit, erforderlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen die dann durch die Unternehmer konsequent umgesetzt werden müssen.

Nur die heute noch junge Generation ist in der Lage, als Unternehmer eines mittelständischen Betriebes die erforderlichen Arbeitsplätze für zukünftigen Wohlstand und sozialen Frieden in unserem Land zur Verfügung zu stellen und damit der gesamten Gesellschaft Sicherheit und Zukunft zu bieten.

Die Unternehmer sind sich ihrer großen gesellschaftlichen Herausforderung bewusst.

Wir setzen uns ein für eine prosperierende Wirtschaft durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Politik und Gesellschaft ein und helfen mit unserem Projekt der jungen Generation, sich auf ihre Zukunft mit großen Herausforderungen vorzubereiten.

 

Projektleitung:
Wolfgang Franken
Generalsekretär EWS